Gesichts- und Kieferschmerzen — mehr Lebensqualität im Alltag
Spezialisierte Behandlung von Kiefergelenkbeschwerden, Bruxismus und Kieferschmerzen.
Über diese Behandlung
Orofaziale Schmerzen betreffen etwa 15% der Erwachsenen. Dazu zählen Schmerzen im Gesicht, im Kiefer und im Kiefergelenk. Wir behandeln Kiefergelenk- und Kaumuskelfunktionsstörungen (CMD), Bruxismus mit Zähneknirschen oder -pressen, zahnmedizinisch bedingte Kopfschmerzen, damit zusammenhängenden Tinnitus und myofasziale Schmerzen. Unser Ansatz ist konservativ und wissenschaftlich fundiert. Wir verwenden die international anerkannten Diagnosekriterien DC/TMD. Je nach Befund kommen individuell angefertigte Aufbissschienen, spezialisierte Physiotherapie, Entspannung und Stressbewältigung, Kieferübungen sowie bei Bedarf Medikamente infrage. Bis zu 40% der Patienten erleben bereits ohne Eingriff eine Besserung. Die große Mehrheit spricht sehr gut auf eine konservative Behandlung an. Ein früher Behandlungsbeginn verbessert die Aussichten.
Wir verstehen Ihr Anliegen
Häufige Kopfschmerzen, ein verspannter Kiefer nach dem Aufwachen, Knacken beim Öffnen des Mundes oder Schwierigkeiten beim Kauen können den Alltag stark belasten. Viele Menschen leiden jahrelang, ohne von den Behandlungsmöglichkeiten zu wissen. Wenn Sie mit Kieferschmerzen aufwachen, nachts mit den Zähnen knirschen oder ungeklärte Gesichtsschmerzen haben, kann eine spezialisierte Untersuchung Antworten und Linderung bringen.
Behandlung orofazialer Schmerzen
01
Individuelle Aufbissschienen
Maßgefertigte Schienen schützen die Zähne vor Abnutzung und entlasten nachts die Kaumuskulatur.
- Muskelverspannungen lindern
- Schutz vor Zahnabnutzung
- Angenehm beim Schlafen
02
Spezialisierte Physiotherapie
Übungen und manuelle Techniken verbessern die Gelenkfunktion und lindern schrittweise die Schmerzen.
- Kieferübungen
- Entspannungstechniken
- Verbesserung der Körperhaltung
03
Stressbewältigung
Selbsthilfemaßnahmen und Techniken zur Stressbewältigung helfen, Zähneknirschen und Muskelverspannungen zu verringern.
- Auslöser erkennen
- Entspannungstechniken
- Gewohnheiten verändern
Warum orofaziale Schmerzen behandeln?
01
Spezialisierte Diagnostik
Für eine präzise Diagnose verwenden wir die international anerkannten DC/TMD-Kriterien.
02
Konservative Behandlung
Ein nichtinvasiver Ansatz — bei bis zu 40% der Patienten bessern sich die Beschwerden auch ohne Eingriff.
03
Lebensqualität
Weniger Schmerzen, besserer Schlaf und mehr Wohlbefinden im Alltag.
Was Sie bei Ihrem Beratungsgespräch erwartet
Eine umfassende Untersuchung, um Ihre Beschwerden zu verstehen und einen wirksamen Behandlungsplan zu erstellen.
01
Ausführliche Anamnese
Wir besprechen Ihre Symptome, Ihre Krankengeschichte, Lebensstilfaktoren und alle bisherigen Behandlungen.
02
Klinische Untersuchung
Körperliche Beurteilung der Kieferbewegung, Muskelpalpation, Gelenkgeräusche und Bissanalyse.
03
Bildgebende Diagnostik
Bei Bedarf Röntgen- oder 3D-Aufnahmen zur Darstellung der Gelenkstruktur und zum Ausschluss anderer Erkrankungen.
04
Besprechung des Behandlungsplans
Wir erläutern unsere Ergebnisse und besprechen schonende, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Behandlungsoptionen.
Specialized Orofacial Pain Treatment
Orofacial pain affects approximately 15% of the adult population. Our multidisciplinary approach offers effective solutions for various conditions.
Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)
Schmerzen und Funktionsstörungen im Kiefergelenk, die zu Schwierigkeiten beim Öffnen des Mundes, Knackgeräuschen und Bewegungseinschränkungen führen können.
Bruxismus
Unwillkürliches Knirschen oder Pressen der Zähne, besonders im Schlaf, das Zahnabnutzung und Muskelschmerzen verursacht.
Kopfschmerzen mit Ursprung im Kausystem
Spannungskopfschmerzen, die mit Verspannungen der Kiefermuskulatur zusammenhängen und häufig mit Migräne verwechselt werden.
Tinnitus
Ohrgeräusche, die mit Kiefergelenkproblemen in Verbindung stehen können.
Kiefersperre
Vorübergehende Unfähigkeit, den Mund vollständig zu öffnen oder zu schließen, aufgrund von Gelenkproblemen.
Myofasziale Schmerzen
Schmerzen in den Gesichts- und Kiefermuskeln, häufig mit Triggerpunkten, die in andere Bereiche ausstrahlen.
When Should You Seek Help?
If you regularly experience any of these symptoms, do not ignore them. Early diagnosis allows for more effective and less invasive treatments.
Schmerzen im Kiefer, Gesicht oder um das Ohr
Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Kauen
Knacken oder Knirschen beim Öffnen des Mundes
Blockierter Kiefer (geöffnet oder geschlossen)
Häufige Kopfschmerzen, besonders morgens
Abgenutzte oder empfindliche Zähne
Gesichtsverspannungen beim Aufwachen
Ohrgeräusche oder Ohrenschmerzen
Did You Know?
Up to 40% of patients with TMD improve without intervention, but most respond very well to conservative treatment.
The sooner you start treatment, the better the results!
Orofaziale Schmerzen: Unser Behandlungsansatz
Orofaziale Schmerzen — Wir verfolgen einen konservativen, evidenzbasierten Ansatz und vermeiden irreversible Behandlungen, wann immer möglich.
01
Umfassende Beurteilung
Ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung von Kiefer, Muskulatur und Gelenk.
02
Präzise Diagnose
Wir verwenden international validierte Diagnosekriterien (DC/TMD).
03
Individueller Plan
Auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Behandlung: Schienen, Physiotherapie, Entspannungstechniken.
04
Nachsorge
Regelmäßige Fortschrittskontrollen und Anpassung der Behandlung bei Bedarf.
What You Can Do at Home
These self-care strategies can help relieve symptoms and complement professional treatment.
Wärme oder Kälte
Wärme anwenden, um verspannte Muskeln zu entspannen, oder Kälte, um akute Entzündungen zu reduzieren. 15–20 Minuten, mehrmals täglich.
Weiche Kost
Vermeiden Sie harte, knusprige Lebensmittel oder solche, die lange gekaut werden müssen. Schneiden Sie das Essen in kleine Stücke.
Kieferentspannung
Halten Sie die Lippen geschlossen, die Zähne aber leicht auseinander. Ruheposition: „Lippen zusammen, Zähne auseinander“.
Sanfte Übungen
Üben Sie kontrollierte Öffnungsbewegungen und sanfte Seitwärtsbewegungen, wie von Fachpersonal angeleitet.
Schlafhygiene
Schlafen Sie auf der Seite oder dem Rücken, niemals auf dem Bauch. Verwenden Sie ein Kissen, das den Nacken gut stützt.
Stressbewältigung
Stress ist eine der Hauptursachen. Üben Sie Entspannungstechniken, Meditation oder regelmäßige körperliche Aktivität.
Important
These tips complement but do not replace professional treatment. If symptoms persist or worsen, consult a specialist. Avoid treatments that cause permanent changes to teeth or bite without a complete evaluation.
Warum ist eine Behandlung wichtig?
Unbehandelte orofaziale Schmerzen können Ihren Alltag erheblich beeinträchtigen und zu Komplikationen führen.
Fortschreitende Zahnschäden
Bruxismus kann zu irreversiblem Abrieb, Frakturen und Überempfindlichkeit führen und kostspielige Restaurationen erforderlich machen.
Chronifizierung der Schmerzen
Unbehandelte CMD kann chronisch werden, ist dann schwerer zu behandeln und beeinträchtigt den Alltag.
Schlechtere Schlafqualität
Nächtliches Zähneknirschen stört den Tiefschlaf und führt zu Müdigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsschwäche.
Beeinträchtigung der Lebensqualität
Anhaltende Schmerzen beeinträchtigen Essen, Sprechen, Arbeitsleistung und soziale Interaktionen.
Zunehmende Kopfschmerzen
Eine Kiefergelenkstörung löst häufig Spannungskopfschmerzen und Migräne aus, die im Laufe der Zeit häufiger und stärker werden.
Gelenkverschleiß
Ohne Behandlung kann das Kiefergelenk Arthritis und strukturelle Schäden entwickeln, die die Kieferfunktion einschränken.
Ein Wort unseres ärztlichen Leiters
“Orofaziale Schmerzen und kraniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) betreffen etwa 15 % der Erwachsenen. In unserer Zahnklinik verwenden wir international validierte Diagnosekriterien (DC/TMD), um die Ursache Ihrer Schmerzen zu identifizieren — sei es Bruxismus, ein Kiefergelenkproblem, ein Kopfschmerz mit Ursprung im Kausystem oder ein Schmerz in der Gesichtsmuskulatur. Die konservative Behandlung umfasst individuell angefertigte Okklusionsschienen, Physiotherapie, Entspannungstechniken und Anleitung zur Selbsthilfe. Irreversible Eingriffe vermeiden wir, wann immer möglich. Die meisten Patienten sprechen sehr gut auf die konservative Behandlung an und gewinnen ihre Lebensqualität zurück.”

Dr. Carlos Sousa
Ärztlicher Leiter
Beratungsgespräch zu orofazialen Schmerzen
Orofaziale Schmerzen: Finden Sie heute Linderung
Orofaziale Schmerzen — Lassen Sie nicht zu, dass Kiefergelenkschmerzen, Bruxismus oder Gesichtsbeschwerden Ihr Leben bestimmen. Vereinbaren Sie ein spezialisiertes Beratungsgespräch zur Behandlung orofazialer Schmerzen und entdecken Sie wirksame Lösungen, um Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Lebensqualität zurückzugewinnen.
Preise, Versicherungen und Finanzierung
Unverbindlicher Richtpreis aus unserer veröffentlichten Preisliste. Den detaillierten Kostenvoranschlag für Ihren Fall erhalten Sie nach der Diagnose schriftlich; der Endpreis kann von Ihrer Versicherung abhängen.
- Sprechstunde Orofazialer Schmerz
- Ab65€
Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu dieser Behandlung.
Was sind orofaziale Schmerzen?
Orofaziale Schmerzen umfassen schmerzhafte Erkrankungen, die das Gesicht, den Kiefer, das Kiefergelenk (KG) und benachbarte Strukturen betreffen. Dazu zählen craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD), Bruxismus, Kopfschmerzen mit Ursprung im Kausystem und Gesichtsschmerzen unterschiedlicher Ursache. Etwa 15 % der erwachsenen Bevölkerung sind davon betroffen.
Was ist eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)?
CMD bezeichnet eine Gruppe von mehr als 30 Erkrankungen, die Schmerzen und Funktionsstörungen im Kiefergelenk und in den Muskeln verursachen, die die Kieferbewegung steuern. Sie ist die häufigste Ursache nicht-zahnärztlicher orofazialer Schmerzen und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, indem sie Aktivitäten wie Essen, Sprechen oder Gähnen erschwert.
Was sind die häufigsten Symptome einer CMD?
Zu den häufigsten Symptomen gehören: Kiefer- oder Gesichtsschmerzen, Schmerzen beim Kauen, Knacken oder Knirschen beim Öffnen des Mundes, Schwierigkeiten oder Einschränkungen beim Öffnen des Mundes, Kopfschmerzen (besonders morgens), Ohrenschmerzen, Tinnitus und das Gefühl eines blockierten Kiefers. Viele Patienten leiden zusätzlich an Bruxismus (Zähneknirschen oder -pressen).
Was ist Bruxismus?
Bruxismus ist die unwillkürliche Angewohnheit, mit den Zähnen zu knirschen oder sie aufeinanderzupressen, die im Schlaf (Schlafbruxismus) oder im Wachzustand (Wachbruxismus) auftreten kann. Er wird oft mit Stress in Verbindung gebracht und kann unbehandelt Zahnabnutzung, Kieferschmerzen, Kopfschmerzen und Schäden am Kiefergelenk verursachen.
Was sind die Ursachen orofazialer Schmerzen?
Die Ursachen sind vielfältig und umfassen: emotionalen Stress (eine der Hauptursachen), parafunktionale Gewohnheiten wie Pressen oder Knirschen der Zähne, schlechte Körperhaltung, Kiefertrauma, Fehlbiss, Kiefergelenkarthritis und genetische Faktoren. Stress spielt eine besonders wichtige Rolle, da er die Muskelspannung erhöht und Symptome auslösen oder verschlimmern kann.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Die Diagnose basiert auf einer umfassenden klinischen Beurteilung, die Folgendes umfasst: detaillierte Anamnese, körperliche Untersuchung von Kiefer und Gesichtsmuskulatur, Beurteilung des Bewegungsumfangs, Analyse der Bisslage und bei Bedarf bildgebende Verfahren wie Röntgen oder CT. Wir verwenden international validierte Diagnosekriterien, um eine präzise Diagnose zu gewährleisten.
Wie sieht die Behandlung orofazialer Schmerzen und der CMD aus?
Die Behandlung ist individuell und in der Regel konservativ. Sie kann umfassen: Okklusionsschienen (Aufbissschienen), spezialisierte Physiotherapie, bei Bedarf Medikamente (Entzündungshemmer, Muskelrelaxanzien), Entspannungstechniken und Stressbewältigung, Kieferübungen sowie Verhaltensänderungen. Unser multidisziplinärer Ansatz ist auf die besten Ergebnisse ausgerichtet.
Was ist eine Okklusionsschiene und wie wirkt sie?
Eine Okklusionsschiene ist eine individuell angefertigte herausnehmbare Vorrichtung, die über die Zähne gesetzt wird. Sie wirkt als Schutzschicht, die: die Kaukräfte gleichmäßig verteilt, die Zähne vor Abnutzung durch Bruxismus schützt, die Kiefermuskulatur entspannt und den Kiefer in eine komfortablere Position bringen kann.
Sind orofaziale Schmerzen heilbar?
Die gute Nachricht ist, dass sich bis zu 40 % der Patienten ohne Eingriff bessern und die meisten sehr gut auf eine konservative Behandlung ansprechen. Viele Patienten sind innerhalb von Wochen bis Monaten beschwerdefrei. Einige Fälle erfordern eine dauerhafte oder periodische Behandlung, insbesondere wenn sie mit Stress oder schwer veränderbaren Gewohnheiten zusammenhängen.
Was kann ich zu Hause tun, um die Beschwerden zu lindern?
Es gibt mehrere wirksame Strategien zur Selbsthilfe: Wärme oder Kälte auf den betroffenen Bereich anwenden, weiche Kost essen und auf harte Lebensmittel oder Kaugummi verzichten, Kieferentspannungsübungen durchführen, eine gute Körperhaltung beibehalten (insbesondere bei der Computerarbeit), den Mund nicht zu weit öffnen, Stress durch Entspannungstechniken bewältigen und gute Schlafgewohnheiten pflegen.
Wann sollte ich professionelle Hilfe suchen?
Sie sollten Hilfe suchen, wenn: die Schmerzen länger als eine Woche anhalten, Sie Schwierigkeiten beim Öffnen oder Schließen des Mundes haben, Ihr Kiefer blockiert, Sie starke oder zunehmende Schmerzen verspüren, Sie eine deutliche Zahnabnutzung bemerken, Kopfschmerzen häufig auftreten oder die Symptome Ihre Lebensqualität beeinträchtigen. Je früher Sie mit der Behandlung beginnen, desto besser die Ergebnisse.
Kann Stress orofaziale Schmerzen verursachen?
Ja, Stress ist eine der Hauptursachen orofazialer Schmerzen. Unter Stress neigen wir dazu, die Zähne zusammenzupressen (oft unbewusst), was die Spannung in der Kiefermuskulatur erhöht. Stressbewältigung ist ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung. Techniken wie Meditation, Atemübungen und regelmäßige körperliche Aktivität können erheblich helfen.